Eine nachhaltige Arztpraxis wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern bringt auch ganz praktische Vorteile mit sich: geringere Betriebskosten, ein besseres Praxisimage und ein gesundes Arbeitsumfeld. Dieser Beitrag liefert neue Einblicke in die nachhaltige Praxis nicht nur für Ärzt:innen, sondern auch für Praxismanager:innen und MFAs.
Nachhaltiges Abfallmanagement
In der medizinischen Versorgung entsteht zwangsläufig ein hoher Verbrauch an Materialien. Viele Produkte wie Handschuhe, Spritzen oder Verbände können aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet werden. Dennoch bietet gerade der Umgang mit Abfällen großes Potenzial, Ressourcen bewusster zu nutzen.
Über 90 % der in medizinischen Einrichtungen anfallenden Abfälle sind mit normalem Hausmüll vergleichbar. Mit einem klar strukturierten Abfallmanagement lassen sich viele Materialien vermeiden, trennen und recyceln.
Die 5-R-Regel als Leitprinzip
Die gesetzlich verankerte Abfallhierarchie (§6 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz, KrWG) gibt eine klare Reihenfolge vor:
Vermeidung – Wiederverwendung – Recycling – Verwertung – Beseitigung
Ergänzend dazu dient die sogenannte 5-R-Regel als praxisorientierte Handlungsanleitung, um Ressourcenschonung und Abfallvermeidung im Alltag gezielt umzusetzen. Sie greift die Grundidee der Abfallhierarchie auf, erweitert sie jedoch um konkrete Maßnahmen für den praktischen Umgang mit Materialien:
Wie Abfallvermeidung ganz nebenbei gelingt
Ein bewusster Umgang mit Ressourcen beginnt nicht erst beim Müll, sondern bereits viel früher bei der Auswahl der Materialien. Wer gezielt umweltfreundliche Produkte mit wenig Verpackungsmüll einkauft, legt den Grundstein für ein effektives Abfallkonzept. Große, bedarfsgerechte Bestellungen statt häufiger Kleinstlieferungen sparen nicht nur Zeit, sondern auch Verpackungsmaterial und Transportemissionen. Ein kleiner Schritt, der sich auf Dauer deutlich bemerkbar macht. Viele Praxen verzichten inzwischen ganz bewusst auf Werbesendungen oder unnötige Probepackungen.
Auch im Bereich Logistik lässt sich der Abfall deutlich reduzieren: Pfandsysteme und wiederverwendbare Transportboxen, wie sie von Apotheken oder Fachhändlern angeboten werden, helfen, Einwegverpackungen zu vermeiden. Im Praxisalltag tragen zudem Nachfüllsysteme für Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie präzise Dosierhilfen dazu bei, nicht nur Verpackungsmüll, sondern auch Produktverschwendung zu verringern.
Ein sensibles Thema ist der Umgang mit Einwegmaterialien wie Handschuhen, Masken oder Tupfern. Hier steht natürlich die Hygiene an erster Stelle, doch auch unter diesen Vorgaben lässt sich der Einsatz bewusster gestalten. Muss wirklich jeder Handgriff ein Paar Handschuhe erfordern? Wo es fachlich vertretbar ist, können Mehrwegprodukte eine sinnvolle Alternative sein, zum Beispiel wiederverwendbare Instrumente oder wiederverwendbare Schutzkleidung aus Naturfasern, die energieeffizient gewaschen werden kann, ist eine gute Alternative zu synthetischer Einwegkleidung. Wichtig ist, dass das gesamte Team weiß, wo Spielraum besteht und wo nicht.
Gerade beim Papierverbrauch zeigt sich, wie sehr digitale Prozesse zur Abfallvermeidung beitragen können. Viele Praxen arbeiten bereits mit digitalen Patientenakten, versenden Arztbriefe und Überweisungen elektronisch oder bieten Online-Terminvereinbarungen an. Wer E-Mails nicht mehr ausdruckt, Faxe auf den Server umleitet oder mit digitalen Unterschriften arbeitet, spart nicht nur Papier, sondern auch Ablagefläche, Zeit und Nerven. Wenn doch mal etwas ausgedruckt werden muss, kann auf Recyclingpapier zurückgegriffen werden.
Ein nachhaltiger Praxisalltag lebt außerdem von einem funktionierenden Abfallmanagement. Das bedeutet: Abfälle werden nicht nur gesammelt, sondern auch richtig getrennt, gekennzeichnet und fachgerecht entsorgt. Farbige, gut sichtbare Behälter mit eindeutiger Beschriftung erleichtern die Zuordnung. Ob Papier, Kunststoff oder Bioabfall: Nur wer sauber trennt, ermöglicht später auch ein effektives Recycling.
Bei medizinischem Sondermüll ist besondere Sorgfalt gefragt. Spritzen, kontaminierte Tupfer oder Kanülen dürfen keinesfalls im Hausmüll landen. Auch flüssige Medikamente gehören nicht in den Ausguss. Je nach Wirkstoff müssen sie speziell entsorgt oder unter bestimmten Vorgaben, etwa bei Opiaten, sogar unter Zeugen vernichtet werden. (Mehr Infos dazu hier)
Für Altgeräte und Elektroschrott gelten ebenfalls gesetzliche Vorgaben: Während Großgeräte häufig vom Hersteller zurückgenommen werden müssen, können kleinere Elektrogeräte bei Wertstoffhöfen oder im Handel abgegeben werden.
All diese Maßnahmen entfalten ihre Wirkung aber nur dann, wenn das gesamte Team mitzieht. Deshalb sind regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen ein zentraler Bestandteil jeder nachhaltigen Praxisführung. Aushänge, Abfallwegweiser oder kurze Team-Updates helfen, das Wissen frisch zu halten und das Bewusstsein für Abfallvermeidung im Alltag zu stärken.
Mobilität, Transport und Gebäudenutzung sinnvoll gestalten
Anreise von Patienten und Praxis-Mitarbeitern
Der Weg zur Praxis, Warenlieferungen und Raumnutzung – all das hat einen direkten Einfluss auf die ökologische Bilanz einer Arztpraxis. Gerade Mobilität und Gebäudetechnik gehören zu den Bereichen mit dem größten Potenzial zur Einsparung von Emissionen. Wer hier bewusst plant, kann im Alltag viel bewegen.
Ein guter erster Schritt ist, die Wege zur Praxis (Anfahrten von Patienten und Mitarbeitenden) zu überdenken. Wenn mehrere Termine geschickt zusammengelegt werden, etwa bei verschiedenen Behandlungsanlässen, lassen sich unnötige Fahrten vermeiden. Im Praxisbetrieb selbst können einige der Aufgaben auch aus dem Homeoffice erledigt werden, wie beispielsweise Abrechnungen, Materialbestellungen oder Verwaltungsarbeiten.
Videosprechstunden und Telefonberatungen bieten eine praktische Möglichkeit, Patientenkontakte zu pflegen, ohne die Praxis betreten zu müssen.
Ein besonderes Augenmerk verdient die aktive Mobilität. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit. Programme wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Stadtradeln“ bringen zusätzliches Bewusstsein ins Team. Die Praxis kann diesen Umstieg unterstützen, indem sie sichere, überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung stellt oder Angebote wie das Jobrad-Leasing nutzt.
Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sollte ebenfalls gefördert werden. Informationen zur Anreise mit Bus und Bahn sollten auf der Website gut sichtbar sein, ebenso wie Hinweise in Terminbestätigungen. Bei der Planung einer neuen Praxis sollten Lage und Erreichbarkeit mit Bus, Bahn und Fahrrad frühzeitig mitgedacht werden, denn gute Anbindungen sorgen langfristig für weniger Autoverkehr. Ein zur Verfügung gestelltes Job-Ticket ist auch eine gute Möglichkeit, die Mitarbeiter zur Nutzung der ÖPNV zu motivieren.
Natürlich wird das Auto auch weiterhin ein Teil der Praxisrealität bleiben, vor allem im ländlichen Raum. Doch auch hier gibt es Spielraum für umweltfreundliche Alternativen. Für E-Autos können Informationen zu Lademöglichkeiten bereitgestellt werden. Für mehr Energieeffizienz ist das idealerweise in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage möglich. Fahrgemeinschaften innerhalb des Teams sind ebenfalls eine sinnvolle Option.
In der Warenlogistik lassen sich ebenso wirksame Beiträge zum Klimaschutz leisten. Regionale Lieferanten, gebündelte Bestellungen und größere Abnahmemengen verringern nicht nur den Transportaufwand, sondern auch den Verpackungsmüll. Bei der Auswahl von Partnerunternehmen lohnt sich ein Blick auf deren Nachhaltigkeitsstrategien, beispielsweise den Einsatz von E-Fahrzeugen, optimierte Lieferwege oder transparente CO₂-Bilanzen.
Ressourcenverbrauch in Praxisräumen reduzieren
Ein zentraler Bereich für Nachhaltigkeit in der Praxis liegt in der Gebäudenutzung. Die energetische Qualität der Praxisräume wirkt sich direkt auf Umweltbilanz und Betriebskosten aus. Eine der effektivsten Stellschrauben ist die Stromversorgung: Der Wechsel zu Ökostrom ist unkompliziert, aber wirkungsvoll. Ergänzend kann eine professionelle Energieberatung helfen, Einsparpotenziale zu identifizieren und passende Förderprogramme wie BAFA zu nutzen.
Die Beleuchtung ist ein oft unterschätzter Energiefresser. Dabei lässt sich mit dem Umstieg auf energieeffiziente LED-Technik in kurzer Zeit viel erreichen. Bewegungsmelder in wenig frequentierten Bereichen wie Fluren oder Lagerräumen sorgen dafür, dass das Licht nur dann leuchtet, wenn es wirklich gebraucht wird. Smarte Lichtsysteme mit Tageslichtsensoren ergänzen diese Maßnahmen sinnvoll und verbessern nebenbei das Wohlbefinden im Raum.
Auch bei der Heiztechnik steckt viel ungenutztes Potenzial zum Energiesparen. Schon eine geringfügige Absenkung der Raumtemperatur um ein bis zwei Grad kann den Energieverbrauch um bis zu 12 % senken. Für den Komfort von Patienten und Personal sollten jedoch differenzierte Temperaturen eingehalten werden: Im Wartezimmer etwa 20–22 °C, in Behandlungsräumen 22–24 °C und in Büroräumen sowie am Empfang 20–22 °C, um Wohlbefinden und Konzentration zu fördern.
Ähnliche Energieeinsparungen von 12 % lassen sich durch regelmäßiges Entlüften des Heizkörpers erzielen. An Wochenenden oder Feiertagen lohnt es sich, die Heizleistung gezielt zu drosseln. Unterstützt wird das durch smarte Thermostate, Zeitschaltuhren und ein durchdachtes Lüftungskonzept, das frische Luft effizient ins Gebäude bringt, ohne unnötige Wärmeverluste zu verursachen.
Der Wasserverbrauch lässt sich ebenso mit einfachen Mitteln reduzieren und das ganz ohne Abstriche bei der Hygiene. Moderne Sparperlatoren reduzieren den Wasserdurchfluss spürbar, ebenso wie wassersparende Spülkästen oder Sensorarmaturen, die das Wasser nur dann laufen lassen, wenn es wirklich gebraucht wird. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Technik, sondern auch das Verhalten: Der bewusste Umgang mit laufendem Wasser kann bereits den Unterschied machen.
Auch die Ausstattung der Praxis spielt eine zentrale Rolle für mehr Nachhaltigkeit. Sie beginnt bei der Auswahl langlebiger, pflegeleichter Materialien und reicht bis zur Möblierung und technischen Ausstattung. Wer auf schadstoffarme Produkte mit Umweltzertifikaten wie dem „Blauen Engel“ setzt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit des Teams. Bei Neuanschaffungen lohnt es sich, gebrauchte oder reparierbare Möbel und Geräte zu bevorzugen und auf Energieeffizienz zu achten. Helle Raumfarben reduzieren durch die Lichtreflektion den Stromverbrauch, während Pflanzen zu einer freundlichen Atmosphäre und Wohlbefinden von Mitarbeitenden und Patienten beitragen.
IT-Ausstattung und Medizintechnik – Effizienz beginnt im System
Computer, Server, Drucker und Software laufen oft dauerhaft und verbrauchen entsprechend viel Strom und Kosten. Dabei lässt sich mit bewusster Auswahl und Nutzung viel erreichen. Langlebige und energieeffiziente Geräte, idealerweise mit regelmäßigen Updates, reduzieren nicht nur den Strombedarf, sondern verlängern auch die Lebensdauer der Technik. Unter den Gesichtspunkten Langlebigkeit und Energieeffizienz sind Apple Produkte besonders zu empfehlen. Darüber hinaus sind überarbeitete oder „refurbished“ Geräte sind eine sinnvolle Option, um Elektroschrott zu vermeiden.
Neben der Hardware spielt die Praxissoftware eine entscheidende Rolle. Gut programmierte Anwendungen arbeiten ressourcenschonend und entlasten die Hardware. Prozesse wie Terminvergabe, Abrechnung oder Dokumentation sollten so weit wie möglich digitalisiert werden, um Papierverbrauch zu verringern und Abläufe zu vereinfachen. Besonders geeignet sind auch digitale Patientenformulare wie Anamnese- oder Datenschutzformulare.
Auch im täglichen Umgang mit IT lässt sich Energie sparen. Computer nach Feierabend herunterfahren, Bildschirme dimmen und in den Energiesparmodus schalten. Nicht benötigte Programme und Tabs schließen und beim Drucken gilt: so wenig wie möglich, doppelseitig, schwarz-weiß und im Sparmodus.
Nachhaltigkeit in der Medizintechnik ist ebenso von Relevanz für mehr Umweltbewusstsein. Viele Geräte können nachjustiert, neu geeicht oder wiederaufbereitet werden, statt sie zu ersetzen. Die Nutzungsdauer verlängert sich, Ressourcen werden geschont. Wenn Geräte doch ausgetauscht werden, sollte geprüft werden, ob eine Spende oder ein Weiterverkauf möglich ist. Im Gebrauch der Geräte selbst entscheidet der Hersteller in der Produktentwicklung, welche Bauteile nachhaltig mehrfach verwendet werden können oder umweltfreundliche Alternativen angeboten werden können.
Nutzung und Verordnung von Medikamenten
Entsprechend der S2k-Leitlinie „Klimabewusste Verordnung von Inhalativa“ sollten nach Möglichkeit Pulverinhalatoren anstelle klimaschädlicher Dosieraerosole verschrieben werden. In ambulant operierenden Praxen empfiehlt es sich zudem, besonders treibhauswirksame Narkosegase wie Desfluran oder Lachgas zu reduzieren oder gänzlich zu vermeiden. Wo deren Einsatz notwendig ist, können Rückgewinnungssysteme wie Aktivkohlefilter an Narkosegeräten zur Minimierung der Emissionen beitragen.
Auch bei der Auswahl der Wirkstoffe lässt sich Umweltbewusstsein zeigen: diclofenac-haltige Externa gelten als besonders umweltschädlich, da sie über das Abwasser in Gewässer gelangen. Ebenso kann die Verordnung von Wirkstoff-Enantiomeren statt Racemate (z. B. Esomeprazol statt Omeprazol, Levocetirizin statt Cetirizin) sinnvoll sein, da diese meist gezielter wirken und umweltfreundlicher sind. Die Reduktion von Einwegmaterialien etwa durch den Einsatz von Autoinjektoren oder Ampullen anstelle von Fertigspritzen trägt zusätzlich zur Ressourcenschonung bei.
Ein durchdachtes Medikamentenmanagement schließt auch die sachgerechte Lagerung und Entsorgung ein. Medikamentenreste sollten fachgerecht gesammelt und keinesfalls über den Abfluss entsorgt werden. Eine gute Lagerung beugt Verderb und damit unnötigen Ersatzverordnungen vor.
Patienten sollten klar über die richtige Entsorgung von Arzneimitteln informiert werden. Verpackungen gehören in die Papier- oder Wertstofftonne. Arzneimittelreste dürfen nicht über Toilette oder Spüle entsorgt werden, da sie sonst Umwelt und Grundwasser belasten können. In vielen Regionen ist die Abgabe über den Hausmüll in der verschlossenen Originalverpackung erlaubt, teils können Medikamente auch in Apotheken oder auf Wertstoffhöfen abgegeben werden. Welche Regelung gilt, hängt vom örtlichen Entsorgungsträger ab.
Sensibilisierung als Schlüssel zur Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit beginnt mit Bewusstsein. Wenn Ärzt:innen, Mitarbeitende und Patienten die Auswirkungen des Klimawandels kennen und verstehen, wächst auch die Bereitschaft, selbst aktiv zu werden.
Sie können als Praxis mit Informationsmaterialien im Wartebereich ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Broschüren und Poster von Initiativen wie KlimaDocs, Health for Future, der BZgA oder der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit bieten Patienten umfangreiche Informationen und einfache Tipps, um nachhaltiger zu handeln.
Und auch durch die Teilnahme an Aktionen und Kampagnen lässt sich Engagement sichtbar machen, zum Beispiel beim Hitzeaktionstag, Plastic Free July oder dem Weltumwelttag. Die Initiativen schaffen Aufmerksamkeit und fördern gemeinsames Handeln.
Zertifikate und Siegel für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Arztpraxis, etwa das Qualitätssiegel Nachhaltige Praxis oder die Auszeichnung Nachhaltige Hausarztpraxis, machen das ökologische Engagement sichtbar. Sie unterstreichen den Einsatz des Teams und stärken zugleich das Profil der Praxis nach außen.
Nicht zuletzt sind Schulungen und Weiterbildungen für Mitarbeiter ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Praxis. Online-Kurse, wie sie etwa für das Qualitätssiegel „Nachhaltige Praxis – Klima. Umwelt. Mensch.“ angeboten werden, vermitteln praxisnahes Wissen zu Ressourcenschonung, Mülltrennung, CO₂-Reduktion und gesundem Arbeitsumfeld. So können Teams gemeinsam umweltfreundliche Abläufe umsetzen und die Praxis langfristig effizienter und klimafreundlicher gestalten.
Empfehlenswert ist, die eigenen Bemühungen transparent zu kommunizieren, zum Beispiel über die Praxiswebsite. Darüber hinaus lohnt es sich, Patienten für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren. Wer zu Fuß geht, das Fahrrad nutzt oder auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigt, stärkt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Umwelt.
Fazit: Nachhaltigkeit zahlt sich aus
Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Arztpraxis ist eine Investition in Effizienz, Zukunftsfähigkeit und Vertrauen. Wer Abläufe bewusst gestaltet, leistet einen echten Beitrag zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung und spart langfristig Energie, Material und Kosten. Gleichzeitig profitieren Praxisumfeld, Team und Patientinnen und Patienten von den positiven Effekten.
Viele kleine Schritte machen den Unterschied und summieren sich zu einer großen Wirkung. Entscheidend ist, die eigenen Ziele realistisch zu setzen und Veränderungen schrittweise umzusetzen – von energieeffizienten Geräten über umweltfreundliche Mobilität bis hin zur konsequenten Abfalltrennung.
Die richtige Praxisverwaltungssoftware erleichtert den Weg zur „grünen Praxis“ durch digitale Patientenakten, elektronische Unterschriften, Videosprechstunden oder automatisierte Lagerverwaltung, aber das sind nur einige der vielen Beispiele, wie die richtige Arztsoftware Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbinden kann.
